Veranstaltungsreihe zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht | |||
31. Oktober, 16.00 Uhr Eröffnungdurch die Schirmherrin OB Charlotte Britz Einführung ins Thema von Dr. Ralph Schock, Jugendliche aus dem Deutsch-Ausländischen JugendClub (DAJC) ergänzen das Programm durch ihre selbst geschriebenen Raps. In ihren Texten greifen die Jugendlichen Themen aus ihrer Lebenswelt auf und präsentieren sie in “ihrer” Sprache.
| 31. Oktober bis 13. November Die Flucht nach EuropaAusstellung von Amnesty International Die Ausstellung Flucht nach Europa zeigt die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Flüchtlingen an den Europäischen Außengrenzen. Allein im Mittelmeer sind in den letzten zehn Jahren über 10.000 Flüchtlinge ums Leben gekommen.
Szenarien gegen DiskriminierungKurzfilmreihe während der Ausstellung Diese zehn kleinen Filme haben eine große Botschaft. Sie wurden in einem Wettbewerb sozialer Einrichtungen in Frankreich, die ein Zeichen gegen gesellschaftliche Diskriminierung setzen möchten, als die besten Filme ausgewählt. Die Filme arbeiten nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern regen zum Nachdenken und auch mal zum Schmunzeln an.
Öffnungszeiten von Ausstellung und Kurzfilmen: Montag bis Freitag 15–18 Uhr
Infos beim DAJC unter 0681 - 33 275.
Mittwoch, 12. November, 17.00 Uhr, Stoppt das SterbenVortrag und Diskussion zur Situation an den europäischen Außengrenzen Menschen suchen in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und unhaltbaren Lebensbedingungen. An den europäischen Außengrenzen sterben Tausende von Menschen. Das Mittelmeer und der Atlantik vor der westafrikanischen Küste sind zu Massengräbern geworden. Wir informieren auf dieser Veranstaltung über die Situation an den Grenzen und rufen zur Unterstützung der von PRO ASYL initiierte Kampagne 'Stoppt das Sterben' auf. Veranstalter: DAJC | ||
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Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht zum 70. Mal. In dieser Nacht auf den 10. November 1938 fanden im Deutschen Reich erste groß angelegte Ausschreitungen der Nazis gegen die Juden statt. Fast alle Synagogen wurden angezündet oder zerstört, dabei wurden etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben, 30.000 verhaftet, wobei nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen in den Konzentrationslagern starben. Viele jüdische Friedhöfe wurden geschändet und Geschäfte, die Juden gehörten, geplündert. | |||
Anlässlich dieses Gedenktages haben sich fünf kulturelle Institutionen im Nauwieser Viertel zusammengetan, um gemeinsam an die Vertreibung und Ermordung von Millionen Menschen zu erinnern: "In Begegnungen mit ZeitzeugInnen, anhand von Texten, Musik und Filmen möchten wir die heute unfassbare politische und gesellschaftliche Entwicklung von damals konkret vor Augen führen. Wir wollen vor allem junge Menschen ansprechen, für die der Nationalsozialismus zunehmend eine abstrakte historische Epoche darstellt. Neben der geschichtlichen Aufarbeitung werden Bezüge hergestellt zu den Ursachen heutiger gewaltsamer Ausschreitungen gegen Fremde oder Andersdenkende bzw. zur Ausgrenzung von Menschen, die nicht der angeblichen Norm entsprechen.
Das Programm:Das umfangreiche Programm der Veranstaltungsreihe können Sie hier nachlesen oder als PDF-Dokument downloaden.
Programm als PDF-Dokument downloaden (1,5 mb)
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